Wichtigste Infos zur Finanzhilfe

Wir haben für Sie eine Übersicht erstellt über die verschiedenen Möglichkeiten und Hilfspakete, die von Bund und Kanton angekündigt und bereitgestellt worden sind.

Laufende Neuigkeiten zu den aktuellsten politischen Entwicklungen fassen wir für Sie regelmässig zusammen in Newslettern oder auf einer eigens eingerichteten „Corona-News-Website“ der Wirtschaftskammer Baselland zusammen.

Überblick zu den Finanzhilfen von Bund und Kanton

Legende :

  • Grün: Ohne weitergehende Verpflichtungen
  • Orange: Weitere unterstützende Massnahmen mit aufschiebender Wirkung
  • Rot: Darlehen mit Rückzahlungspflicht und Einfluss auf Ihre Bilanz (Überschuldungsgefahr). Lassen Sie sich von unseren Experten beraten, bevor Sie ein Darlehen abschliessen.

 

Welches der richtige Weg für Ihr Unternehmen ist, ist nicht immer einfach. Deshalb können Sie jetzt beratende Unterstützung von unseren Experten in Anspruch nehmen.

Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung

Wer?
  • Arbeitnehmende (Angestellte)
  • Personen die im eigenen Betrieb angestellt sind (GmbH / AG)
  • Lernende
  • temporär Angestellte
  • befristet Angestellte
  • Arbeitsverhältnisse auf Abruf
Wer nicht?
  • Gekündigte Personen
  • mit Kurzarbeit nicht einverstandene Arbeitnehmer
  • Selbständigerwerbende (siehe Erwerbsersatzentschädigung)

Hinweis: Personen mit sogenannter arbeitgeberähnlichen Stellung (Teilhaber GmbH / Aktienbeteiligte oder Personen mit massgeblichem Einfluss auf die Geschäftsführung) sowie deren Ehegatten können maximal CHF 3’320.- Entschädigung beantragen. Es handelt sich dabei um eine Pauschale.

Wann?
  • bei Betriebsschliessung
  • weniger Arbeit (wirtschaftliche Gründe)
  • behördlich bedingtem Ausfall

Hinweis: Die Karenzfrist (Wartefrist) für Kurzarbeitsentschädigungen wurde aufgehoben. Damit entfällt die Beteiligung der Arbeitgeber an den Arbeitsausfällen. Neu müssen Arbeitnehmer nicht mehr zuerst ihre Überstunden abbauen, bevor sie von Kurzarbeitsentschädigungen profitieren können. Die maximale Bewilligungsdauer der Kurzarbeit wird von 3 auf 6 Monate verlängert.

Wenn Sie Kurzarbeit beantragen müssen, zögern Sie nicht. Jeder Tag zählt!

(Die Wirtschaftskammer fordert eine automatische Rückwirkung für Betriebe, die von der Schliessung durch den Bundesrat betroffen sind.)

Was?
  • 80% des Lohns werden von der Arbeitslosenkasse gezahlt.
  • Bei teilweiser Kurzarbeit (z.B. bei Arbeitsausfall halbtags) werden 80% des halben Einkommens vergütet.
  • Der Arbeitgeber kann die fehlenden 20% an den Arbeitnehmer vergüten.
  • Die Sozialabgaben werden zu 80% von der Arbeitslosenkasse übernommen.
Wo?

Zuständig sind

  • die kantonale Amtsstelle KIGA (Voranmeldung) und
  • Ihre Arbeitslosenkasse (Abrechnung).
Wie?

Link auf das Gesuch, sowie das Merkblatt.

Für die rasche Bearbeitung Ihres Gesuches bitte beachten:
  • Reichen Sie das Gesuch entweder per E-Mail oder per Post ein.
  • Bitte achten Sie auf die Vollständigkeit Ihres Antrages und klären Sie allfällige Unklarheiten vor der Einreichung.
  • Massgebend für den Beginn der Kurzarbeit ist das Eingangsdatum Ihrer E-Mail oder der Poststempel.
  • Sie können das Anmeldungsdatum im Voraus per E-Mail melden. So geht Ihnen keine Zeit verloren. Jedoch muss für die Berücksichtigung des Datums, die E-Mail mit der Voranmeldung zwingend dem Antrag beigelegt werden.
  • Ihr Gesuch muss nicht im Doppel eingereicht werden, einfache Ausführung genügt.
  • Bitte verwenden Sie keine Heftklammern / Bostitch.
Das ausgefüllte Formular sowie die notwendigen Beilagen kann wie folgt eingereicht werden:

Per E-Mail: (bevorzugt)
pdf-Doku an: kast@bl.ch 

Per Post:
KIGA Baselland
Ergänzende Massnahmen
Güterstrasse 107
Postfach
4133 Pratteln

Wichtige Info:
Wenn Sie bereits vor dem 20.03. einen Antrag auf Kurzarbeitsentschädigung eingereicht haben müssen Sie keinen erneuten Antrag stellen, um von den Neuerungen zu profitieren. Das Amt wird die Änderungen in der Bearbeitung berücksichtigen.

Sie erhalten in wenigen Tagen eine Verfügung und Informationen von der Arbeitslosenkasse bezüglich der Abrechnung und Auszahlung.

Link zum Antrag-/Abrechnungsformular

Die Abrechnung senden Sie elektronisch/per Post an Ihre gewählte Arbeitslosenkasse. Bitte beachten Sie die Zusatzinformationen weiter unten im Abrechnungsformular unter «Gut zu wissen». Lesen Sie das FAQ zum Ausfüllen des Formulars unter den Excel-Dateien.

Weiterführende Informationen:
Wer?
  • Selbständigerwerbende, die von den behördlichen Massnahmen COVID-19 betroffen sind
  • Eltern die ihre Kinder (unter 12 Jahre, bei Kindern mit Beeinträchtigung bis zum 20. Altersjahr) betreuen müssen
  • Personen in verordneter Quarantäne
  • freischaffende Künstler/-innen

Diese Massnahme gilt auch für Grenzgänger.

Wann?

Wenn ein Erwerbsausfall vorliegt, d.h. die Personen ihre Tätigkeit nicht ausüben können.

Was?

Die Betroffenen erhalten ein Taggeld, das 80% ihres Bruttoerwerbseinkommens entspricht, höchstens aber 196 Franken pro Tag.

Begrenzung:

  • Für betreuende Eltern: 30 Taggelder (nur eine Zulage für beide Eltern)
  • Für Personen in verordneter Quarantäne: 10 Taggelder (Bei Lohnzahlung ist der Arbeitgebende anspruchsberechtigt.)
  • Für Selbständige: auf das Ende der Corona-Massnahmen. Für jene, die ihren Betrieb am 27. April oder 11. Mai wieder öffnen können, bis zum 16. Mai 2020.
  • Für Künstler/-innen: auf das Ende der Corona-Massnahmen

Hinweis: Diese Massnahme gilt auch für Grenzgänger.

Wo?

Zuständig ist die Ausgleichskasse, bei welcher Sie die Sozialversicherungsbeiträge einzahlen. Sie finden die Adressen unter https://www.ahv-iv.ch/de/Kontakte

Wie?

Unter https://www.sva-bl.ch/de/coronavirus/ informieren.

  • Gesuch ausfüllen
  • Beilagen: Lohnabrechnung der letzten drei Monate, Ärztliches Attest (als Nachweis der Quarantäne), Nachweis über die Veranstaltung (für Künstler)
  • Reichen Sie das Gesuch wenn möglich als PDF zusammen mit den Beilagen per E-Mail bei Ihrer Ausgleichskasse ein.

 

  • Hinweis:
    Die Entschädigung wird nur für tatsächliche Erwerbsunterbrüche ausgerichtet.
  • Die Auszahlung erfolgt in der Regel monatlich und nachschüssig.
  • Entschädigungen infolge Quarantäne werden nach Anspruchsende am Stück ausgezahlt.
  • Zu Unrecht bezahlte Entschädigungen sind zurückzuerstatten.
  • Unwahre Angaben können Sanktionen nach sich ziehen.
  • Der Anspruch auf nicht bezogene Entschädigungen endet fünf Jahre nach Aufhebung der vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen.
Wer?

Selbständigerwerbende die nicht direkt von einer Schliessung betroffen sind und der AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen zwischen 10‘000 und 90‘000 Franken liegt

Wann?

Um Härtefälle zu vermeiden, wenn Selbständigeerwerbende zwar weiterarbeiten dürfen (also nicht von Betriebsschliessungen oder vom Veranstaltungsverbot betroffen sind), aber wegen den Massnahmen weniger oder keine Arbeit mehr haben.

Was?

Die Entschädigung ist auf 196 Franken pro Tag, also auf 5’880 Franken pro Monat begrenzt. Der Anspruch entsteht rückwirkend ab dem 1. Tag des Erwerbseinbruchs, frühestens ab dem 17.3.2020, und endet nach zwei Monaten, spätestens aber mit der Aufhebung der Massnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie. Die Ausgleichskassen können unrechtmässig bezogene Leistungen zurückfordern.

Begrenzung: bis zum 16. Mai 2020

Wo?

Zuständig ist die Ausgleichskasse, bei welcher Sie die Sozialversicherungsbeiträge einzahlen. Sie finden die Adressen unter https://www.ahv-iv.ch/de/Kontakte

Wie?

Unter https://www.sva-bl.ch/de/coronavirus/ informieren.

  • Gesuch ausfüllen
  • Beilagen: Lohnabrechnung der letzten drei Monate, Ärztliches Attest (als Nachweis der Quarantäne), Nachweis über die Veranstaltung (für Künstler)
  • Reichen Sie das Gesuch wenn möglich als PDF zusammen mit den Beilagen per E-Mail bei Ihrer Ausgleichskasse ein.

 

  • Hinweis:
    Falls Sie ein Härtefall sind und sich bereits vor dem 16. April 2020 angemeldet haben, ist diese Anmeldung gültig, sie müssen sie nicht wiederholen, sofern sie nicht bereits eine Absage erhalten haben.
  • Wenn Sie bereits ein Absage erhalten, müssen Sie das Gesuch nochmal ausfüllen. Bei Unsicherheiten, ob Ihr Gesuch gültig ist, wenden Sie sich bitte an die SVA.
Wer?

Unternehmen in Kurzarbeit und Selbstständigerwerbende, die aufgrund einer Massnahme des Bundesrats vom 13. März 2020 einen Erwerbsausfall erleiden.

Wann?

Ab dem Vorliegen der Bestätigung für Kurzarbeit oder den Bezug von EO kann ein Gesuch auf Soforthilfe gestellt werden.

Was?

Die Soforthilfe setzt sich aus einem fixen Beitrag von 7’500 Franken sowie einem variablen Beitrag von 250 Franken pro im Unternehmen arbeitender Person zusammen. Maximal werden pro Unternehmen 10’000 Franken ausbezahlt. Diese kantonalen Soforthilfen müssen nicht zurückbezahlt werden.

Ausnahme: Für Selbständigerwerbende, die nicht direkt von einer Schliessung des Betriebs betroffen sind (Härtefälle), beträgt die Soforthilfe 3’000 Franken.

Wo?

Zuständig ist die Standortförderung Baselland. Hier geht’s zum Formular.

WICHTIG:  Wenn ein eingereichtes Kurzarbeitsgesuch durch das KIGA noch nicht bearbeitet worden ist (Eingang einer Gesuchsnummer), kann das Soforthilfe-Formular nicht ausgefüllt bzw. abgesendet werden. Die Gelder für Sofortmassahmen sind vom Kanton allerdings «garantiert». Alle berechtigten Unternehmen erhalten das Geld, unabhängig vom Eingangsdatum des Gesuchs.

Wer?

Lehrbetriebe, die sich in Kurzarbeit befinden.

Wann?

Kurzarbeit muss der Arbeitgeber bei Bedarf beantragen. Ab dem Vorliegen der Bestätigung für Kurzarbeit kann ein Gesuch auf Unterstützung durch den Kanton gestellt werden.

Was?

Firmen, die sich in Kurzarbeit befinden, erhalten pro Lernendem/r die Kurzarbeit durch den Bund entschädigt. Zusätzlich unterstützt der Kanton BL die Unternehmen mit einem Pauschalbetrag von monatlich 450 Franken pro Lernendem/r.

Wo?

Kurzarbeit: Das Gesuch muss beim KIGA Baselland gestellt werden. Link auf das Gesuch (siehe oben Kurzarbeitsentschädigung).

Unterstützung für Lehrbetriebe durch den Kanton: Die Pauschalentschädigung erfolgt über die Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion (BKSD). Die Pauschale wird monatlich zusätzlich zur Kurzarbeitsentschädigung ausbezahlt, so lange bis alle Massnahmen des Bundes aufgehoben werden. Das Formular zur Anmeldung für die Pauschale für Lernende im Kanton Basel-Landschaft finden Sie hier: Formular

Keine Verzugszinsen für AHV/IV/EO- und –ALV-Beiträge

Bei verspäteter Zahlung der AHV/IV/EO- und ALV-Beiträge während der ausserordentlichen Lage werden keine Verzugszinsen verlangt. Die Regelung ist auf die Zeit bis zum 30. Juni beschränkt. Sie gilt rückwirkend ab dem 21. März. Die Beiträge bleiben aber geschuldet und müssen vollständig bezahlt werden. Ab dem 1. Juli 2020 werden die Ausgleichskassen für bis dahin ausstehende Beitragszahlungen wieder Mahnungen ausstellen und bei Nichtzahlung nötigenfalls die Betreibung einleiten.  Zur Medienmitteilung.

Erleichterung bei der Bezahlung von Sozialversicherungsbeiträgen

Die AHV-Ausgleichskassen können Arbeitgebern und Selbstständigen, die mit Liquiditätsengpässen konfrontiert sind, einen Zahlungsaufschub gewähren. Der Zahlungsaufschub ist während sechs Monaten von Verzugszinsen befreit.

Die Zahlungsaufschübe selbst können eine längere Laufzeit haben, ab dem siebten Monat wird jedoch ein Zins fällig. Die AHV-Ausgleichskasse regelt die Details im Einzelfall.

Keine Verzugszinsen auf die Steuern des Kantons BL

Ab dem 25. März 2020 bis zum 31. Dezember 2020 verzichtet der Kanton auf die Erhebung von Verzugszinsen auf die Staatssteuer.

Für die Direkte Bundessteuer gilt dieselbe Regelung ab dem 1. März 2020 bis zum 31. Dezember 2020.

Stundung von definitiv in Rechnung gestellten Steuerforderungen im Kanton BL

Für definitiv in Rechnung gestellte Steuerforderungen kann bei Bedarf bei der Steuerverwaltung ein Stundungsgesuch eingereicht werden. Diese Gesuche werden der vorliegenden Situation angepasst beurteilt und Stundungen kulant gewährt.

Rechtsstillstand gemäss Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (SchkG) bis 19. April 2020

Vom 19. März bis und mit 19. April 2020 durften Schuldnerinnen und Schuldner in der ganzen Schweiz nicht betrieben werden.

Seit dem 20. April 2020 sind Betreibungen aber wieder möglich. Der Bundesrat hat dies am 9. April 2020 ausdrücklich so kommuniziert.

COVID-19-Kredite von der Hausbank
Wer?

Betroffene Unternehmen (Einzelunternehmen, Personengesellschaften, juristische Personen), die vor dem 1. März 2020 gegründet wurden, die aufgrund der Pandemie hinsichtlich ihres Umsatzes wirtschaftlich erheblich beeinträchtigt, aber ansonsten finanziell gesund* sind.

* Das bedeutet, dass sie sich weder in einem Konkurs- oder Nachlassverfahren noch in Liquidation befinden.

Was?

Betroffene Unternehmen erhalten rasch und unkompliziert Kreditbeträge in der Höhe von bis zu 10% des Umsatzes oder maximal CHF 500‘000. Die Kredite werden von den Banken sofort ausbezahlt und vom Bund zu 100% garantiert. Der Zinssatz auf diesen Überbrückungskrediten beträgt aktuell 0%. Die COVID-19-Kredite werden für eine Laufzeit von fünf Jahren vergeben, wobei die Laufzeit im Härtefall um bis zu zwei Jahren verlängert werden kann.

Für Gesuche von «COVID-19-Krediten Plus» mit Beträgen von mehr als CHF 500‘000 gelten andere Bedingungen. Die über CHF 500’000 hinausgehenden Beträge werden vom Bund zu 85% garantiert, und eine kurze Bankprüfung wird vorausgesetzt.

Wo?

Zuständig ist Ihre Hausbank. Hier finden Sie eine Liste mit den Banken, die COVID-19-Kredite gewähren.

Wie?

Gesuche können auf der Webseite https://covid19.easygov.swiss/ heruntergeladen und an Ihre Hausbank gestellt werden.

Unterstützung bei der Erstellung eines Vertrags erhalten Sie hier: https://www.vertragshilfe.ch/vertraege/darlehensvertrag/

Was?

Sie bieten mit Ihrem KMU ein Waren- oder Dienstleistungsangebot zu einem «Spezialpreis» an. Zusätzlich zum normalen Preis Ihres Angebotes kommt ein «Spenden-Aufschlag» hinzu. Beispiele finden Sie hier.

Wie?

Mittels Formular können Sie Ihre eigene Leistung veröffentlichen. Die Erfassung dauert 1-2 Arbeitstage.

Wer?

Für diese Aktion spannen die Gemeinden, die lokalen Gewerbevereinen und die Wirtschaftskammer zusammen.

Möglichkeiten zur finanziellen Entlastung

Der Bundesrat hat am 27. März 2020 die Fristen bei Zahlungsrückständen für Wohn- und Geschäftsmieten (Art. 257d Abs. 1 OR) von 30 auf 90 Tage verlängert. Dies für Zahlungsrückstände im Zusammenhang mit der Bekämpfung des Coronavirus und für Mieten, die zwischen dem 13. März und dem 31. Mai 2020 fällig werden. Der Bundesrat ruft Vermieter- und Mieterschaft ausdrücklich dazu auf, sich gemeinsam um einvernehmliche Lösungen zu bemühen.

Es kann sich also lohnen, bei den Vermieter/innen nachzufragen, ob ein Mietzinserlass oder eine Mietzinsreduktion möglich ist. Suchen Sie dazu frühzeitig das Gespräch mit dem Vermieter und versuchen Sie, gemeinsam eine Lösung mit einem gangbaren Weg für alle Beteiligten anzustreben. Ein Erlass durch den Vermieter muss schriftlich bestätigt werden und beruht rein auf Solidarität des Vermieters.

Sie sollten auch das Gespräch mit den Leasinggesellschaften suchen und die monatlichen Raten reduzieren. Unter Umständen können Sie auch Verträge neu abschliessen und die Laufzeit anpassen, so dass der reduzierte Betrag später bezahlt werden kann.

Versicherungsprämien: Verlängerung der Zahlungsfristen

Suchen Sie das Gespräch mit den Versicherungen. Bitten Sie um Nachlass oder eine Verlängerung der Zahlungsfrist.

Konkret SUVA

Die folgenden Massnahmen gelten vorerst bis am 30.06.2020.

  • Verzicht per sofort auf das Erheben von Verzugszinsen für verspätete Zahlungen
  • Kein Versand von Mahnungen oder Einleitung von Betreibungen

Je nach Entwicklung der derzeitigen Ausnahmesituation können diese Massnahmen allenfalls verlängert werden. Nach Ablauf der Sistierung werden im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben realistisch angepasste Zahlungsmöglichkeiten angeboten.

Link zur SUVA

 

Vorübergehende Aufhebung der Stellenmeldepflicht per 26. März 2020

Bei der Stellenmeldepflicht (STMP) werden die Meldepflicht und alle damit verbundenen Aufgaben und Pflichten für Arbeitgeber und die öffentliche Arbeitsvermittlung vorübergehend aufgehoben.

Damit werden die Rekrutierungsprozesse bspw. für medizinisches Personal, die Pharmabranche, die Landwirtschaft oder die Logistik erleichtert.

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