Wichtigste Infos zur Finanzhilfe

Wir haben für Sie eine Übersicht erstellt über die verschiedenen Möglichkeiten und Hilfspakete, die von Bund und Kanton angekündigt und bereitgestellt worden sind.

Laufende Neuigkeiten zu den aktuellsten politischen Entwicklungen fassen wir für Sie regelmässig zusammen in Newslettern oder auf einer eigens eingerichteten „Corona-News-Website“ der Wirtschaftskammer Baselland zusammen.

Aufgrund der schwierigen Situation können Sie weiterhin beratende Unterstützung von unseren Experten in Anspruch nehmen.

Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung

Wichtig: Ab 1.September 2020 gelten wieder die üblichen 10 Tage Voranmeldungsfrist.

Es bleibt den Unternehmen weiterhin möglich, aufgrund des Coronavirus’ das Instrument der Kurzarbeit zu nutzen, um Arbeitsplätze zu erhalten. Per 31. August 2020 enden jedoch die notrechtlichen Massnahmen. Daher gilt für neue Voranmeldungen zur Kurzarbeit ab sofort wieder eine Voranmeldefrist von 10 Tagen.

Alle Bewilligungen die eine Dauer von mehr als 3 Monaten aufweisen enden am 31. August 2020. Falls Ihr Betrieb ab September 2020 Kurzarbeit gelten machen will, müssen Sie bis spätestens 22. August 2020 (10-tägige Voranmeldefrist) eine neue Voranmeldung einreichen. Bei späterem Einreichen, gilt die 10-Tagefrist.

Wenn Sie auch in der Folge Kurzarbeit beantragen müssen, zögern Sie nicht. Jeder Tag zählt!

Hinweis: Die Karenzfrist (Wartezeit) für Kurzarbeitsentschädigung wurde wieder eingeführt, jedoch auf 1 Tag reduziert. Es gelten wieder die gewöhnlich-gesetzlichen Vorgaben und Bestimmungen für Kurzarbeit. Das summarische Abrechnungsverfahren nach Covid-19-Bestimmungen bleibt bis Ende 2020 bestehen.

Wer?
  • Arbeitnehmende (Angestellte)
Wer nicht?
  • Gekündigte Personen
  • mit Kurzarbeit nicht einverstandene Arbeitnehmende
  • Selbständigerwerbende (siehe Erwerbsersatzentschädigung)
  • temporär Angestellte
  • befristet Angestellte
  • Arbeitsverhältnisse auf Abruf
  • Personen die im eigenen Betrieb angestellt sind (GmbH / AG)
  • Lernende
Wann?
  • bei Betriebsschliessung
  • weniger Arbeit (wirtschaftliche Gründe)
  • behördlich bedingtem Ausfall
Was?
  • 80% des Lohns werden von der Arbeitslosenkasse gezahlt.
  • Bei teilweiser Kurzarbeit (z.B. bei Arbeitsausfall halbtags) werden 80% des halben Einkommens vergütet.
  • Der Arbeitgeber kann die fehlenden 20% an den Arbeitnehmer vergüten.
  • Die Sozialabgaben werden zu 80% von der Arbeitslosenkasse übernommen.
Wo?

Zuständig sind

  • die kantonale Amtsstelle KIGA (Voranmeldung) und
  • Ihre Arbeitslosenkasse (Abrechnung).
Wie?

Link zum Antrags-/Abrechnungsformular

Für die rasche Bearbeitung Ihres Gesuches bitte beachten:
  • Reichen Sie das Gesuch entweder per E-Mail oder per Post ein.
  • Verwenden Sie weiterhin die Covid-19-Formulare für Voranmeldung und Abrechnung (Excel)
  • Bitte achten Sie auf die Vollständigkeit Ihres Antrages und klären Sie allfällige Unklarheiten vor der Einreichung.
  • Massgebend für den Beginn der Kurzarbeit ist das Eingangsdatum Ihrer E-Mail oder der Poststempel. Voranmeldefrist nicht vergessen.
  • Bitte verwenden Sie keine Heftklammern / Bostitch.
Das ausgefüllte Formular sowie die notwendigen Beilagen können wie folgt eingereicht werden:

Per E-Mail: (bevorzugt)
kast@bl.ch 

Per Post:
KIGA Baselland
Ergänzende Massnahmen
Güterstrasse 107
Postfach
4133 Pratteln

Sie erhalten in wenigen Tagen eine Verfügung und Informationen von der Arbeitslosenkasse bezüglich der Abrechnung und Auszahlung.

Die Abrechnung senden Sie elektronisch/per Post an Ihre gewählte Arbeitslosenkasse. Bitte beachten Sie die Zusatzinformationen im FAQ auf der Website.

Weiterführende Informationen:
Wer?
  • Selbständigerwerbende, die von den behördlichen Massnahmen COVID-19 betroffen sind
  • Eltern die ihre Kinder (unter 12 Jahre, bei Kindern mit Beeinträchtigung bis zum 20. Altersjahr) betreuen müssen
  • Personen in verordneter Quarantäne
  • freischaffende Künstler/-innen

Diese Massnahme gilt auch für Grenzgänger.

Selbständigerwerbende

Wenn Selbständigerwerbende ihren Betrieb nicht öffnen dürfen, weil kein Schutzkonzept eingehalten werden kann, besteht weiterhin Anspruch auf den Corona-Erwerbsersatz. Eine Weiterausrichtung der Entschädigung nach dem 16. Mai 2020 für diese Fälle wird jedoch nur vorgenommen, wenn sich die betroffene Person bei der Ausgleichskasse schriftlich oder elektronisch (mittels QR-Code auf der Covid-Abrechnung oder E-Mail an eotg@sva-bl.ch) meldet und eine Erklärung vorlegt, dass der Betrieb aufgrund des fehlenden oder unzureichenden Schutzkonzeptes weiterhin geschlossen bleiben muss.

Der Meldung müssen folgende Informationen beigelegt werden:

  • Name, Vorname
  • Versichertennummer
  • Art des Betriebes
  • Bestätigung der Betriebsschliessung und des fehlenden, ungenügenden Schutzkonzeptes (Selbstdeklaration)
Wann?

Wenn ein Erwerbsausfall vorliegt, d.h. die Personen ihre Tätigkeit nicht ausüben können.

Was?

Die Betroffenen erhalten ein Taggeld, das 80% ihres Bruttoerwerbseinkommens entspricht, höchstens aber 196 Franken pro Tag.

Begrenzung:

  • Für betreuende Eltern: 30 Taggelder (nur eine Zulage für beide Eltern)
  • Für Personen in verordneter Quarantäne: 10 Taggelder (Bei Lohnzahlung ist der Arbeitgebende anspruchsberechtigt.)
  • Für Selbständige: auf das Ende der Corona-Massnahmen. Folgende Selbständigerwerbende haben weiterhin Anspruch auf den Corona-Erwersersatz:
    • Ihr Betrieb muss auch nach dem 11. Mai wegen der behördlichen Anordnungen geschlossen bleiben.
    • Sie können in Ihrem Betrieb kein Schutzkonzept einhalten.
  • Künstler/-innen: auf das Ende der Corona-Massnahmen

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. Juni 2020 die «COVID-19-Verordnung Erwerbsausfall» angepasst, um die Fristen zur Geltendmachung des Anspruchs zu präzisieren. Ein Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz muss somit bis spätestens 16. September 2020 geltend gemacht werden. Ab diesem Datum können auch keine rückwirkenden Neuberechnungen mehr verlangt werden. Anmeldungen für einen Leistungsbezug müssen daher bis am 16. September 2020 eingereicht werden.

Wo?

Zuständig ist die Ausgleichskasse, bei welcher Sie die Sozialversicherungsbeiträge einzahlen. Sie finden die Adressen unter https://www.ahv-iv.ch/de/Kontakte

Wie?

Unter https://www.sva-bl.ch/de/coronavirus/ informieren.

  • Gesuch ausfüllen, allfällig Erklärung über Unmöglichkeit der Einhaltung der Schutzmassnahmen
  • Beilagen: Lohnabrechnung der letzten drei Monate, Ärztliches Attest (als Nachweis der Quarantäne), Nachweis über die Veranstaltung (für Künstler)
  • Reichen Sie das Gesuch wenn möglich als PDF zusammen mit den Beilagen per E-Mail bei Ihrer Ausgleichskasse ein.

 

  • Hinweis:
    Die Entschädigung wird nur für tatsächliche Erwerbsunterbrüche ausgerichtet.
  • Die Auszahlung erfolgt in der Regel monatlich und nachschüssig.
  • Entschädigungen infolge Quarantäne werden nach Anspruchsende am Stück ausgezahlt.
  • Zu Unrecht bezahlte Entschädigungen sind zurückzuerstatten.
  • Unwahre Angaben können Sanktionen nach sich ziehen.
  • Der Anspruch auf nicht bezogene Entschädigungen endet fünf Jahre nach Aufhebung der vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen.
Wer?

Selbständigerwerbende die nicht direkt von einer Schliessung betroffen sind und der AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen zwischen 10‘000 und 90‘000 Franken liegt

Wann?

Um Härtefälle zu vermeiden, wenn Selbständigeerwerbende zwar weiterarbeiten dürfen (also nicht von Betriebsschliessungen oder vom Veranstaltungsverbot betroffen sind), aber wegen den Massnahmen weniger oder keine Arbeit mehr haben.

Was?

Die Entschädigung ist auf 196 Franken pro Tag, also auf 5’880 Franken pro Monat begrenzt. Der Anspruch entsteht rückwirkend ab dem 1. Tag des Erwerbseinbruchs, frühestens ab dem 17.3.2020, und endet nach zwei Monaten, spätestens aber mit der Aufhebung der Massnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie. Die Ausgleichskassen können unrechtmässig bezogene Leistungen zurückfordern.

Begrenzung: bis zum 16. Mai 2020

Wo?

Zuständig ist die Ausgleichskasse, bei welcher Sie die Sozialversicherungsbeiträge einzahlen. Sie finden die Adressen unter https://www.ahv-iv.ch/de/Kontakte

Wie?

Unter https://www.sva-bl.ch/de/coronavirus/ informieren.

  • Gesuch ausfüllen
  • Beilagen: Lohnabrechnung der letzten drei Monate, Ärztliches Attest (als Nachweis der Quarantäne), Nachweis über die Veranstaltung (für Künstler)
  • Reichen Sie das Gesuch wenn möglich als PDF zusammen mit den Beilagen per E-Mail bei Ihrer Ausgleichskasse ein.

 

  • Hinweis:
    Falls Sie ein Härtefall sind und sich bereits vor dem 16. April 2020 angemeldet haben, ist diese Anmeldung gültig, sie müssen sie nicht wiederholen, sofern sie nicht bereits eine Absage erhalten haben.
  • Wenn Sie bereits ein Absage erhalten, müssen Sie das Gesuch nochmal ausfüllen. Bei Unsicherheiten, ob Ihr Gesuch gültig ist, wenden Sie sich bitte an die SVA.

Im Kanton Basel-Landschaft wurde die wegen des Coronavirus angeordnete Notlage per 31. Mai aufgehoben.

Zum gleichen Zeitpunkt hin beendete die Regierung zudem die Soforthilfe für die Baselbieter Wirtschaft.

Im Kanton Basel-Landschaft wurde die wegen des Coronavirus angeordnete Notlage per 31. Mai aufgehoben.

Zum gleichen Zeitpunkt hin beendete die Regierung zudem die Unterstützung von Baselbieter Lehrbetrieben.

Vorübergehender Aufschub von Verzugszinsen für AHV/IV/EO- und –ALV-Beiträge

Bei verspäteter Zahlung der AHV/IV/EO- und ALV-Beiträge wurden während der ausserordentlichen Lage keine Verzugszinsen verlangt. Die Regelung war auf die Zeit bis zum 30. Juni beschränkt. Die Beiträge blieben aber geschuldet und müssen vollständig bezahlt werden. Seit dem 1. Juli 2020 stellen die Ausgleichskassen für bis dahin ausstehende Beitragszahlungen wieder Mahnungen aus und leiten bei Nichtzahlung nötigenfalls die Betreibung ein.

Unternehmen, die wegen der Corona-Krise mit Liquiditätsproblemen konfrontiert sind, haben die Möglichkeit, bei ihrer Ausgleichskasse einen verzugszinsfreien Zahlungsaufschub zu beantragen. Sie müssen sich dabei zu regelmässigen Ratenzahlungen verpflichten. Diese Möglichkeit bleibt weiterhin bestehen und ist bis am 20. September 2020 zinsfrei.  Weitere Informationen.

Erleichterung bei der Bezahlung von Sozialversicherungsbeiträgen

Die AHV-Ausgleichskassen können Arbeitgebern und Selbstständigen, die mit Liquiditätsengpässen konfrontiert sind, einen Zahlungsaufschub gewähren. Der Zahlungsaufschub ist während sechs Monaten von Verzugszinsen befreit.

Die Zahlungsaufschübe selbst können eine längere Laufzeit haben, ab dem siebten Monat wird jedoch ein Zins fällig. Die AHV-Ausgleichskasse regelt die Details im Einzelfall.

Keine Verzugszinsen auf die Steuern des Kantons BL

Ab dem 25. März 2020 bis zum 31. Dezember 2020 verzichtet der Kanton auf die Erhebung von Verzugszinsen auf die Staatssteuer.

Für die Direkte Bundessteuer gilt dieselbe Regelung ab dem 1. März 2020 bis zum 31. Dezember 2020.

Stundung von definitiv in Rechnung gestellten Steuerforderungen im Kanton BL

Für definitiv in Rechnung gestellte Steuerforderungen kann bei Bedarf bei der Steuerverwaltung ein Stundungsgesuch eingereicht werden. Diese Gesuche werden der vorliegenden Situation angepasst beurteilt und Stundungen kulant gewährt.

Rechtsstillstand gemäss Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (SchkG) bis 19. April 2020

Vom 19. März bis und mit 19. April 2020 durften Schuldnerinnen und Schuldner in der ganzen Schweiz nicht betrieben werden.

Seit dem 20. April 2020 sind Betreibungen aber wieder möglich.

COVID-19-Kredite von der Hausbank
Wer?

Betroffene Unternehmen (Einzelunternehmen, Personengesellschaften, juristische Personen), die vor dem 1. März 2020 gegründet wurden, die aufgrund der Pandemie hinsichtlich ihres Umsatzes wirtschaftlich erheblich beeinträchtigt, aber ansonsten finanziell gesund* sind.

* Das bedeutet, dass sie sich weder in einem Konkurs- oder Nachlassverfahren noch in Liquidation befinden.

Was?

Betroffene Unternehmen erhalten rasch und unkompliziert Kreditbeträge in der Höhe von bis zu 10% des Umsatzes oder maximal CHF 500‘000. Die Kredite werden von den Banken sofort ausbezahlt und vom Bund zu 100% garantiert. Der Zinssatz auf diesen Überbrückungskrediten beträgt aktuell 0%. Die COVID-19-Kredite werden für eine Laufzeit von fünf Jahren vergeben, wobei die Laufzeit im Härtefall um bis zu zwei Jahren verlängert werden kann.

Für Gesuche von «COVID-19-Krediten Plus» mit Beträgen von mehr als CHF 500‘000 gelten andere Bedingungen. Die über CHF 500’000 hinausgehenden Beträge werden vom Bund zu 85% garantiert, und eine kurze Bankprüfung wird vorausgesetzt.

Wo?

Zuständig ist Ihre Hausbank. Hier finden Sie eine Liste mit den Banken, die COVID-19-Kredite gewähren.

Wie?

Gesuche können auf der Webseite https://covid19.easygov.swiss/ heruntergeladen und an Ihre Hausbank gestellt werden.

  • Unternehmen müssen eine drohende Überschuldung, anders als in der normalen Lage gemäss OR 725 Abs. 2, nicht unverzüglich dem Konkursgericht melden. Vorausgesetzt sie waren Ende 2019 finanziell gesund und die Aussicht besteht, dass die Überschuldung nach der Coronakrise wieder behoben werden kann.
  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die wegen der Coronakrise in Liquiditätsengpässe geraten sind, können neu eine vorübergehende Stundung (COVID-19-Stundung) von drei Monaten beantragen. Spezifische Forderungen wie namentlich Lohnforderungen und Alimentenansprüche sind nicht von der Stundung erfasst.
  • Die COVID-19-Stundung kann um weitere drei Monate verlängert werden.
  • Für die Zeit vom 20. März 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sind keine Verzugszinsen auf verspätete Zahlungen der Mehrwertsteuer, der besonderen Verbrauchssteuern, Lenkungsabgaben und Zollabgaben geschuldet. Die Bereiche Verrechnungssteuer und Stempelabgaben sind von diesem Verzicht auf Verzugszinsen ausgenommen.
  • Für die direkte Bundessteuer gilt der Verzicht auf Verzugszinsen für die Zeit vom 1. März 2020 bis zum 31. Dezember 2020.

Unterstützung bei der Erstellung eines Vertrags erhalten Sie hier: https://www.vertragshilfe.ch/vertraege/darlehensvertrag/

Was?

Sie bieten mit Ihrem KMU ein Waren- oder Dienstleistungsangebot zu einem «Spezialpreis» an. Zusätzlich zum normalen Preis Ihres Angebotes kommt ein «Spenden-Aufschlag» hinzu. Beispiele finden Sie hier.

Wie?

Mittels Formular können Sie Ihre eigene Leistung veröffentlichen. Die Erfassung dauert 1-2 Arbeitstage.

Wer?

Für diese Aktion spannen die Gemeinden, die lokalen Gewerbevereinen und die Wirtschaftskammer zusammen.

Möglichkeiten zur finanziellen Entlastung

Der Bundesrat hat am 27. März 2020 die Fristen bei Zahlungsrückständen für Wohn- und Geschäftsmieten (Art. 257d Abs. 1 OR) von 30 auf 90 Tage verlängert. Dies für Zahlungsrückstände im Zusammenhang mit der Bekämpfung des Coronavirus und für Mieten, die zwischen dem 13. März und dem 31. Mai 2020 fällig werden. Der Bundesrat ruft Vermieter- und Mieterschaft ausdrücklich dazu auf, sich gemeinsam um einvernehmliche Lösungen zu bemühen.

Es kann sich also lohnen, bei den Vermieter/innen nachzufragen, ob ein Mietzinserlass oder eine Mietzinsreduktion möglich ist. Suchen Sie dazu frühzeitig das Gespräch mit dem Vermieter und versuchen Sie, gemeinsam eine Lösung mit einem gangbaren Weg für alle Beteiligten anzustreben. Ein Erlass durch den Vermieter muss schriftlich bestätigt werden und beruht rein auf Solidarität des Vermieters.

Sie sollten auch das Gespräch mit den Leasinggesellschaften suchen und die monatlichen Raten reduzieren. Unter Umständen können Sie auch Verträge neu abschliessen und die Laufzeit anpassen, so dass der reduzierte Betrag später bezahlt werden kann.

Versicherungsprämien: Verlängerung der Zahlungsfristen

Suchen Sie das Gespräch mit den Versicherungen. Bitten Sie um Nachlass oder eine Verlängerung der Zahlungsfrist.

Konkret SUVA

Die folgenden Massnahmen gelten vorerst bis am 30.06.2020.

  • Verzicht per sofort auf das Erheben von Verzugszinsen für verspätete Zahlungen
  • Kein Versand von Mahnungen oder Einleitung von Betreibungen

Je nach Entwicklung der derzeitigen Ausnahmesituation können diese Massnahmen allenfalls verlängert werden. Nach Ablauf der Sistierung werden im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben realistisch angepasste Zahlungsmöglichkeiten angeboten.

Link zur SUVA

 

Vorübergehende Aufhebung der Stellenmeldepflicht befristet bis 7. Juni 2020

Bei der Stellenmeldepflicht wurden die Meldepflicht und alle damit verbundenen Aufgaben und Pflichten für Arbeitgeber und die öffentliche Arbeitsvermittlung vorübergehend bis zum 7. Juni aufgehoben.

Mittlerweile gilt nun aber wieder die normale Stellenmeldepflicht für Berufe mit einer Arbeitslosigkeit von mehr als 5 Prozent.

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